Praxis-Wissen für Solo-Selbstständige. Rechnungen, Angebote, Steuern, Tools. Keine Marketing-Floskeln, keine 12-Punkte-Listen ohne Substanz. Geschrieben von Emre Sakalli, weil ich aus meiner eigenen Selbstständigkeit weiß, wo's hakt.
Eine Rechnung ist kein Wunschkonzert. Hier sind alle neun Pflichtangaben nach §14 UStG im Klartext, mit Beispiel-Rechnung, der Sonderregel für Kleinbeträge bis 250 € und den drei Fehlern, die ich ständig sehe.
99 € einmalig oder 12,90 € im Monat? Klingt einfach, ist es aber nicht. Ich rechne dir den Break-Even mit echten Zahlen vor und zeige, wann ein Abo besser ist als eine Lifetime-Lizenz.
„Darf ich überhaupt eine Rechnung schreiben?“ Diese Frage höre ich ständig. Was Freiberufler, Privatverkäufe und Kleinunternehmer dürfen, und wann das Gewerbeamt wirklich ins Spiel kommt.
Muss sie bei 1 anfangen? Sind Lücken ein Problem? Welche Nummern-Systeme erlaubt sind, was „fortlaufend“ wirklich heißt und warum doppelte Nummern schlimmer sind als Lücken.
Der kleine schwarze Code, der dein Geld 4 Tage schneller aufs Konto bringt. Was hinter dem GiroCode steckt, welcher Datensatz drin steht und warum fast jede deutsche Banking-App ihn lesen kann.
Die Rechnung ist raus, der Termin verstrichen, das Konto leer. Der genaue Ablauf: mit welcher Mail du anfängst, wann der Verzug nach §286 BGB eintritt und was du 2025 an Zinsen verlangen darfst.
Seit 2025 gilt die neue Schwelle: 25.000 € statt 22.000 €. Was sich noch geändert hat, welche Pflichtangaben jetzt auf jede Rechnung gehören und warum „enthält keine Umsatzsteuer“ nicht reicht.
Ein gutes Angebot gewinnt den Auftrag, bevor du den ersten Handschlag machst. Der Aufbau, der bei Handwerkern funktioniert, plus sieben Tipps, die den Unterschied zwischen Zusage und Funkstille machen.
Die meisten rechnen ihren Stundensatz falsch und verdienen real weniger als vorher. Warum das so ist, und wie du von deinem Wunsch-Netto rückwärts zum realistischen Stundensatz kommst.
Falsche Rechnung verschickt? Bloß nicht löschen. So stornierst du sauber, mit allen Pflichtangaben, fortlaufender Nummer und ohne Stress mit dem Finanzamt. Inklusive Beispiel-Wortlaut.
Wer in Vorleistung geht und auf teurem Material sitzt, sollte eine Anzahlung verlangen. Was nach §632a BGB gilt, wie hoch du gehen kannst und wie die Anzahlungsrechnung korrekt aussieht.
Stille nach dem Angebot ist kein Nein. So fasst du nach, ohne aufdringlich zu wirken: das richtige Timing, der passende Tonfall und drei fertige Vorlagen zum direkten Übernehmen.
sevDesk, lexoffice (jetzt Lexware Office), Billomat, DemandHub. Vier Tools, vier Philosophien. Ich vergleiche sie ehrlich, mit Preisen, Schwächen und der Frage: wofür brauchst du das eigentlich?
Du ertäufst in Checklisten mit 47 Punkten? Vergiss die meisten. Die 10 Dinge, die beim Start wirklich zählen, in der richtigen Reihenfolge, plus die Liste dessen, was du am Anfang NICHT brauchst.
Vom Zettel-Chaos zur sauberen Kundenliste. Was wirklich in eine Kundenverwaltung gehört, ab wann Excel nervt und warum gute Notizen aus einem Dienstleister „meinen Dienstleister“ machen.
Wartungsverträge, Hosting, Mitgliedschaften. Wenn du jedes Jahr 20 Rechnungen manuell tippst, machst du was falsch. Ein paar Regeln, die mir und meinen Kunden die Tipparbeit ersparen.
„Als Kleinunternehmer zahle ich keine Steuern“ ist einer der teuersten Irrtümer überhaupt. Du sparst die Umsatzsteuer-Bürokratie, aber die Einkommensteuer bleibt. Was wirklich aufs Finanzamt zukommt.
Niemand hat sich selbstständig gemacht, um Belege zu sortieren. Trotzdem frisst der Papierkram bei vielen einen ganzen Tag im Monat. Fünf Tricks, die ich selbst nutze, um das zu halbieren.
Word-Vorlage, PDF-Overlay, integrierte Briefkopf-Funktion. Welche Methode für wen passt, und welche Fehler ich bei Handwerkern ständig sehe (Stichwort: PNG mit weißem Rand).
Eine Handwerker-Rechnung kann mehr, als nur Geld einzufordern. Wenn du Material und Arbeitszeit richtig trennst, schenkst du deinem Privatkunden eine Steuerersparnis nach §35a EStG. Mit Beispiel.
Coaches verkaufen kein Material, sondern Zeit und Ergebnisse. Genau das macht die Abrechnung knifflig. Die drei Modelle, die funktionieren (Stunde, Paket, Retainer), und wann du welches nimmst.
Warum manche Angebote in 24 Stunden zugesagt werden und andere im Postfach verstauben. 5 Dinge, die ich in meiner eigenen Selbstständigkeit gelernt habe, gerne hart.
Ein Wartungsvertrag ist Umsatz, der jedes Jahr von allein kommt. Vorausgesetzt, du vergisst die Rechnung nicht. So baust du einen verlässlichen Rhythmus auf, mit Beispiel und Erinnerungs-System.
AVV mit jedem Cloud-Anbieter, Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten, 72-Stunden-Meldepflicht bei Datenpannen. Klingt schlimm, ist mit zwei Stunden Arbeit erledigt. So machst du's.
Die ehrliche Founder-Story hinter DemandHub. Warum ich kein Abo wollte, was ich beim ersten Wurf falsch gemacht habe und warum ich heute jedem Solo-Selbstständigen sage: behalte deine Daten.
DemandHub ist das CRM, das die Themen aus diesem Blog praktisch umsetzt: SEPA-QR auf jeder Rechnung, GoBD-konforme Stornos, Kleinunternehmer-Modus. Einmal 99 €, lebenslang.